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Lesung – Die Büchse der Pandora

18 Mrz

Als Pandora einst die Büchse öffnete, kam unvorstellbares Übel über die Welt und sie wurde zu einem trostlosen, düsteren Ort. Pandora, von Aphrodite mit Liebreiz und von Hermes mit bezaubernder Sprache beschenkt, sorgte für das Ende der goldenen Zeit. Erst das zweite Büchsen-Öffnen brachte der Erde die Hoffnung.

Nun ist es heutzutage nicht mehr so weit her mit der Hoffnung. Deshalb wurden drei mit den gleichen Gaben ausgestattete Damen auserkoren, das ganze Schlamassel wieder gerade zu rücken. Ganz schlechte Wahl, denn die Berufenen sind sich nicht so recht über den Ernst der Lage bewusst und haben außerdem keine Ahnung, wie man die Büchse richtig bedient.

So tragen die Autorinnen Jessica Riccò, Katrin Baumer und Monika Schuster unbeschwert das Böse in die Welt und amüsieren sich dabei auch noch prächtig.

Folgt ihrer Spur und seht, was passiert, wenn sie den Deckel aufreißen und literarische Ergüsse freilassen.

Wann? 08.04.11
20.00 Uhr

Wo? Harry Klein
Sonnenstr. 8.
80331 München

Eintritt frei

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Gasteig im Rahmen der Aktion “25 werden 25″ statt.

Literaturfestival – Hörgang/Textpassagen

3 Mrz

Sie lesen wieder!
Diesmal allerdings nicht in Nadaville sondern am 12.03. im Rahmen des alternativen Literaturfestivals Hörgang/Textpassagen



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Speak & Spin: Das war die Lesung

11 Jan

Eine Darbietung der “Nepperbahn” – ein Hannoveraner, der einen Österreicher imitiert, der einen Hamburger imitiert. Kann man der Katrin ja an der Nasenspitze ablesen, wie sie das fand.

“… und das Stinktier rüstet die Rosette auf.” Ben Everding beim Vortrag des Kleinen Tierfreunds von Dietmar Wischmeyer. (weiterlesen…)

23. Dezember: Wir sind die Nachtschicht

23 Dez

Nadaville präsentiert:

Lesung – Wir sind die Nachtschicht

Tagsüber schlafen wir. Wenn es dämmert, gehen wir raus – und trinken und leben und tanzen und suchen. Und schreiben drüber. Wir sind die Nachtschicht. Und als solche am 10. Januar zu Gast bei der Lesereihe Speak&Spin.

Wo: Café Gap, Goethestraße 34
Wann: 20.00 Uhr
Eintritt: 5€

Das Lesen geht weiter. Dieses Mal dabei: Fräulein Baumer und Fräulein Riccò. Und als Gast: Ben Everding. Sechs Texte und ein paar zerquetschte. Ein Klavier, ein Klavier! Folglich auch: Musik. Wer mag: Warmes Essen und kalte Getränke. Oder andersrum. Bitte weitersagen, hingehen und gut finden.

16. Dezember: Das war die Lesung

16 Dez

Wir wissen auch nicht mehr so genau, worum es ging, aber kurze Zeit später lag der nette Herr mit gebrochener Nase, Prellungen, drei angeknacksten Rippen und einem blauen Auge im Schnee vorm Gasteig.

Frau Riccò und ihr linkes Ohr. Nicht mehr segelig seit 1996.
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12. Dezember: Die heil’gen Drei Könige …

12 Dez

… aus dem Morgenland,

sie frugen in jedem Städtchen:
“Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?”

Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter,
sie folgten einem goldenen Stern,
der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern bleibt stehn über Josefs Haus,
da sind sie hineingegangen;
das Öchslein brüllt, das Kindlein schrie,
die heil’gen Drei Könige sangen.
(Heinrich Heine)

Wir sind zwar nicht die drei Könige, und zu Josefs Haus geht’s ebenfalls nicht –
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Advent im Gasteig

8 Nov

Das kleine, flauschige Kaninchen putzt sich mit der linken Pfote possierlich sein Schnäuzchen inmitten des still-besinnlichen Weihnachtswaldes. Schneebedeckte Tannen wiegen sich sachte im Abendrot. Wir schreiben den dritten Advent. Frisch dampfend ruhen des Kaninchens Köttel im Schnee. Von irgendwo klingt ein Glöcklein daher und verkündet Freund Puschelschwänzchen die frohe Botschaft:

Auf auf, nach Nadaville, treuer Gesell!
Drei Damen erwarten dich, hoppel nur schnell!

Am 12. Dezember liefern Nadaville besinnungslose, pardon, besinnliche Texte zur Weihnachtszeit. Als Schmankerl gibt es Lebkuchen und Musik. Alle sind eingeladen!

Ort: Gasteig, “Gast” Terrasse
Zeit: 18.00 Uhr

Und der kleine Rammler machte sich freudig auf den Weg.

Impressionen aus Nadaville

13 Sep

Als Nadaville dereinst in Puerto Giesing gastierte, nahmen wir drei noch zwei Heinzelmännchen mit, die filmten und schicke Fotos machten. (Danke, liebe Heinzelmännchen.) Ob das Video selbst in geschnittener Form jemals das Internet betreten sollte, ist zweifelhaft. Aber die Fotos sind toll. Da, schau her.

Viel Vino, wenig Veritas. (weiterlesen…)

Ihre Gastgeberinnen (Kneipenversion)

3 Sep

Katrin, oder auch die Ziehharmonika-Katl, ist selbsternannte Akkordeon-Reisende, die durch die Münchner Boazn zieht und gegen flüssige Bezahlung aufspielt. Beim Schorsch ist sie besonders gern, weil’s da den anderen wurscht ist, wenn die Katl mit fortschreitender Nacht immer lustiger wird, ihr Gespiele aber immer misstönender. Von Fußball hat sie keine Ahnung, sie tut nur so, wenn der Schorsch von seinem Verein erzählt, und der Schorsch denkt, er bekehrt eine verlorene Seele, weil sie gar so interessiert schaut, die Katl, und deshalb sind beide recht froh.

Niemand weiß mehr so genau, wie Keule eigentlich richtig heißt, vermutlich würde dieses plattdeutsche Genuschel auch keiner der Gäste beim Schorsch verstehen. Keule sitzt seit den späten Achtzigern im Schorsch sei Kneipn und wartet darauf, dass ein Seemann sie abholt. Oder, dass ihr endlich jemand erklärt, wie sie eigentlich in Giesing gelandet ist. Keule mag, dass hier immer eine Alte mit Schifferklavier sitzt und wenn sie ehrlich zu sich ist, weiß sie auch schon gar nicht mehr, wie Hamburg riecht. Der Schorsch schlägt eigentlich keine Frauen, hat der Keule aber 1995 einen Zahn ausgehauen als Pauli gegen 1860 4:2 gewonnen hat. Seitdem bietet die Keule dem Schorsch ihre halbherzigen Liebesdienste nur noch in Notfällen an, die Keule hat schließlich auch ihren Stolz.

Saskia fand nur durch einen Zufall zum „Schorsch“. Als sie abends ihr Bier alleine auf einem Bordstein sitzend trank, kam der Manni von nebenan und fand, dass man sie doch da nicht für den Rest ihres Lebens Abend für Abend sitzen lassen könne. Da nahm er sie einfach mit zum „Schorsch“. Durch die Kneipentüre eingetreten waren ihre ersten Worte: „Ein Bier und einen Schnaps!“ und alle fanden sie gleich sympathisch. Seitdem ist Saskia jeden Abend beim Schorsch und trinkt ihre sieben Halbe und fünf Schnaps, bevor sie in ihre kleine Giesinger Wohnung schlafen geht.

Monika, die Bierschaumwahrsagerin, trifft man meist auf einer der Eckbanken an, wo sie verträumt durch die Gegend zu blicken scheint, in Wahrheit aber die anderen Gäste beobachtet und sich Geschichten über sie ausdenkt. Zum Schorsch ist sie gekommen, weil sie dort noch keine Gedenktafel vorgefunden hatte, wie sie in so vielen Kneipen hängt, wo einst ein heute berühmter Mann sein Bier trank. Deshalb kritzelt sie auch stets leider etwas unleserliche Sätze auf die Bierdeckel, bis heute sind aber noch alle im Müll gelandet, leider, mit 2,2 Bierglasabdrücken darauf.

Nadaville präsentiert: Kneipenleserin Saskia

2 Sep

Nun rückt unsere Puerto Giesing-Lesung “Dem Schorsch seine Kneipe” (07.09.) immer näher, die Tage schwinden und wir zählen innerlich bereits einen Countdown. Zeit, am letzten Schliff zu arbeiten, sich Mut anzutrinken, Stressschokolade zu essen und Kneipenlieder zu grölen.
Zeit vor allem auch, die Dame vorzustellen, die, wie ja schon angekündigt, zusammen mit uns unseren Kneipenabend bestreiten wird:
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