Archive | At work RSS feed for this section

Glitzer, Wein und Blümelein – Nadaville im Schlachthofviertel

21 Apr

Die Lesereihe Hörgang//Textpassagen ging in die vierte Runde – und Nadaville ging mit. Dabei ist “Gehen” wörtlich gemeint. Konzept der Reihe ist es, Autoren und Publikum durch ein Münchner Viertel zu schicken um an teils äußerst skurrilen Orten zu lesen und zu lauschen.

(weiterlesen…)

Nadaville goes Hollywood – also, fast

30 Nov

Es ist soweit! Der Traum unserer schlaflosen Nächte, umtriebigen Tage und fantasiegeladenen Hirne ist wahr geworden: Hollywood hat an meine (Katrins) Tür geklopft!
(weiterlesen…)

Ein neues Foto für Nadaville

28 Sep

Gestatten: Das neue offizielle Nadaville-Foto, zu bewundern auch auf Facebook und bei Twitter! Der Weg dazu soll an dieser Stelle in Ausschnitten dokumentiert sein. Wir nennen das nämlich Arbeit!

(weiterlesen…)

Ihre Gastgeberinnen (Kneipenversion)

3 Sep

Katrin, oder auch die Ziehharmonika-Katl, ist selbsternannte Akkordeon-Reisende, die durch die Münchner Boazn zieht und gegen flüssige Bezahlung aufspielt. Beim Schorsch ist sie besonders gern, weil’s da den anderen wurscht ist, wenn die Katl mit fortschreitender Nacht immer lustiger wird, ihr Gespiele aber immer misstönender. Von Fußball hat sie keine Ahnung, sie tut nur so, wenn der Schorsch von seinem Verein erzählt, und der Schorsch denkt, er bekehrt eine verlorene Seele, weil sie gar so interessiert schaut, die Katl, und deshalb sind beide recht froh.

Niemand weiß mehr so genau, wie Keule eigentlich richtig heißt, vermutlich würde dieses plattdeutsche Genuschel auch keiner der Gäste beim Schorsch verstehen. Keule sitzt seit den späten Achtzigern im Schorsch sei Kneipn und wartet darauf, dass ein Seemann sie abholt. Oder, dass ihr endlich jemand erklärt, wie sie eigentlich in Giesing gelandet ist. Keule mag, dass hier immer eine Alte mit Schifferklavier sitzt und wenn sie ehrlich zu sich ist, weiß sie auch schon gar nicht mehr, wie Hamburg riecht. Der Schorsch schlägt eigentlich keine Frauen, hat der Keule aber 1995 einen Zahn ausgehauen als Pauli gegen 1860 4:2 gewonnen hat. Seitdem bietet die Keule dem Schorsch ihre halbherzigen Liebesdienste nur noch in Notfällen an, die Keule hat schließlich auch ihren Stolz.

Saskia fand nur durch einen Zufall zum „Schorsch“. Als sie abends ihr Bier alleine auf einem Bordstein sitzend trank, kam der Manni von nebenan und fand, dass man sie doch da nicht für den Rest ihres Lebens Abend für Abend sitzen lassen könne. Da nahm er sie einfach mit zum „Schorsch“. Durch die Kneipentüre eingetreten waren ihre ersten Worte: „Ein Bier und einen Schnaps!“ und alle fanden sie gleich sympathisch. Seitdem ist Saskia jeden Abend beim Schorsch und trinkt ihre sieben Halbe und fünf Schnaps, bevor sie in ihre kleine Giesinger Wohnung schlafen geht.

Monika, die Bierschaumwahrsagerin, trifft man meist auf einer der Eckbanken an, wo sie verträumt durch die Gegend zu blicken scheint, in Wahrheit aber die anderen Gäste beobachtet und sich Geschichten über sie ausdenkt. Zum Schorsch ist sie gekommen, weil sie dort noch keine Gedenktafel vorgefunden hatte, wie sie in so vielen Kneipen hängt, wo einst ein heute berühmter Mann sein Bier trank. Deshalb kritzelt sie auch stets leider etwas unleserliche Sätze auf die Bierdeckel, bis heute sind aber noch alle im Müll gelandet, leider, mit 2,2 Bierglasabdrücken darauf.

Rosa Brille

18 Aug

Die Resonanz zu Nadaville fällt bisher natürlich durchweg positiv aus. Ihr Leser seid begeistert, hingerissen und wollt mehr, klar. Ganz manchmal trauten sich zarte Stimmchen aber auch, Sätze wie die folgenden zu formulieren:

“Sieht puffig aus, die Seite.”

(Z. Sp., aktuell: Urlauberin)

“Ich hab heute weiter über euer Blog nachgedacht und irgendwie muss ich an Sex & the City denken.”

(J. L. L., Serienkiller… äh, -liebhaber!)

“Überlege ob Mädchen eine Untertreibung ist, oder ich und andere diesen Begriff ständig unterschätzen.”

(J.J., Künstlerin, Seerose, Schatz)

Dazu mal etwas Grundsätzliches.
(weiterlesen…)

Demnächst in Giesing oder: “Was machst dou zo?”

7 Aug

Was tut man nicht alles. Für die Kunst, für’s Geld, für ein gutes Foto. Es ist ja bald September und damit traut sich Nadaville auch zum ersten Mal vor die Tür – nach Giesing. Leider unterbrach ein handfester Platzregen unsere knallharte Recherchetour. Sodass Nadaville notgedrungen in die nächstbeste Pinte flüchten musste. Da saßen Männer mit braunen Augen und mit schwarzem Haar und aus der Jukebox erklang Musik, die fremd und südlich war. Die Taverna Delphi (oder Zorbas, Olympia, Akropolis oder Thessaloniki, irgendwie sowas), gefangen im Körper des ehemaligen “Waldeckhofs”, eine Symbiose der schlimmsten Verbrechen griechischer und bayerischer Kneipenkultur. (weiterlesen…)

Themenplan und Kirschen

30 Jul

Kirschen, Kaffee und Earl Grey am Freitagnachmittag. Judikative, Legislative und Exekutive besprechen die strategische Welteroberung mittels Nadaville. Oder auch nur ein paar Lesungen. Wer welchen Part in der Gewaltenteilung einnimmt, müssen Sie, oh Leser, selbst erraten.
(weiterlesen…)