Glitzer, Wein und Blümelein – Nadaville im Schlachthofviertel

21 Apr

Die Lesereihe Hörgang//Textpassagen ging in die vierte Runde – und Nadaville ging mit. Dabei ist “Gehen” wörtlich gemeint. Konzept der Reihe ist es, Autoren und Publikum durch ein Münchner Viertel zu schicken um an teils äußerst skurrilen Orten zu lesen und zu lauschen.

Für Ausgabe 4 haben sich die Veranstalter Otger Holleschek und Marco Böhlandt das Schlachthofviertel vorgenommen. Autoren im Schlachthaus, Autoren in der Moschee, Autoren beim Metzger, Autoren im Klohäuschen. Jenes Klohäuschen ist aberübrigens längst stillgelegt und widmet sich seitdem ganz und gar der Aufgabe, Künstler sämtlicher Sparten zu beherbergen. Darunter auch Nadaville.

Neben dem “Klohäuschen” lasen wir im Schmuckladen “Tragbar”, der Weinhandlung (wie passend!) “Muschelkalk” und als letzte Station im Blumengroßhandel. Ein paar Impressionen:

Das Rein- und Rauskommen in den Blumengroßmarkt gestaltete sich gar nicht so einfach. Aber wir sind sportlich und abenteuerlustig, deshalb gab es natürlich kein Hindernis, das wir nicht überwunden hätten. (Das Tor auf der anderen Seite war offen, haben wir uns sagen lassen. Ähm …)

Volle Halle mit possierlichen Menschen und Topfpflanzen.

Jessica liest von Kannibalen und Malen nach Zahlen

Unser andächtiges Publikum

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