Tochter von – Das war die Lesung

5 Okt

Für die nachträgliche Visualisierung unserer “Tochter von” Lesung vom 21. September verwenden wir stilecht ausschließlich mit dem I-Phone – treuer Begleiter der Reichen und Schönen – aufgenommene Bilder. Schweiget andächtig. Die I-Phone Sklaven, die die heiligen Geräte bedienten, um die Schönheit der Nadavilleusen auf ewig festzuhalten, sind Dorin Popa und Valentina Eppich.

So sah das aus. Jenes entzückende rote Gebilde, welches den Zuschauerraum so vorzüglich schmückt, ist übrigens eine überdimensionale Nabelschnur, geschaffen von Valentina Eppich. Dieses Werk ist das verbindende Glied zwischen der Lesung und der am gleichen Abend stattgefundenen Vernissage “Die Traurigkeit einer jungen Frau – ach ne, doch nicht.”


Wir gedenken all den armen Richkids und Celebrity Kindern da draußen, die sich so oft für ihre berühmten Eltern schämen müssen. Dazu lasen wir Auszüge aus der Heiligen Schrift “In Touch”. Schwestern im Geiste, wir fühlen mit euch!

Auch der typisch nadavillsche Vino durfte nicht fehlen. So freuten wir uns des Lebens, des Ruhms, der Schönheit, der Lesung und der Bilder, die da um uns herum hingen, und stießen wir an auf unser wunderbares töchterliches Dasein.

Wir erzählten von pillenschluckenden Fröschinnen mit Essstörungen, dicken Kindern, die als Drehbuchvorlage herhalten und ihre ganz eigene Rache finden, Mädchen, die ihre Schönheit auf ewig in Botox gemeißelt bewahren wollen. Wir machten bekannt mit Möchtegern-Starletts, abgehalfterten Soapdarstellern und der Pavian-Grundschulklasse.

Für uns war es ein toller Abend mit Gastleserin Saskia Kalis und den drei Künstlern Fabian Bross, Valentina Eppich und Michaela Herzog – und natürlich mit allen, die da waren!

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