Nadaville präsentiert: Saskia Kalis

3 Sep

So, da nun der 15. September mit großen Schritten näher rückt – und was da ist, wissen wir ja alle, Stichwort supersuper Nadaville-Lesung mit Titel “Tochter von” und supersuper Vernissage mit Titel “Die Traurigkeit einer jungen Frau – ach ne, doch nicht” im Provisorium, ist es nun an der Zeit, für ein paar Worte zu unserer Gastleserin Saskia.

Man kennt sie nämlich bereits von der Schorsch-Lesung 2010. Das ist aber jetzt schon ein Jahr her, deshalb sei sie an dieser Stelle noch einmal gebührend vorgestellt:


Die eine Leidenschaft ist das Schreiben die andere die Schule. So unterrichtet die Münchnerin Saskia Kalis als Gymnasiallehrerin jetzige und kommende Schülergenerationen, bei welchen sie hoffentlich so auch die Liebe zur Literatur und die Flamme des Dichtens entzünden wird. (Werte SchülerInnen – solltet ihr das hier lesen, fühlt euch nicht unter Druck gesetzt. Nein, nein, gar nicht.)
Gedichte schreibt sie in ihrer zweiten Identität als Privatperson neben Kurzgeschichten selbst und das, seit sie fünf ist – wobei es da eher krakelige Wortfetzen waren, die sie im Nachhinein als Gedichte bezeichnet, aber das soll an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden.
2009-2011 organisierte Saskia eine Schreibwerkstatt mit und trieb sich mit ihren Texten auf Veranstaltungen wie dem Symposium „Literaturzeitschriften und Kreativität“ im Literaturhaus herum.
Wenn sie nicht schreibt, redet sie leidenschaftlich gerne – auch außerhalb des Unterrichts. Um dieser Passion nachgehen zu können, muss sie natürlich viel erleben, was sie auf Reisen rund um die Welt oder aber durch exzessiven Doku-Konsum tut.

Zuletzt eine kleine Kostprobe:

Kopfsteinpflaster

Kopfsteinpflaster unter
kopflosen Schritten
bebt
unter mir
unter dir
Singsang unter
vagen Analogien
Lebenslügen
Liebesglück
unterscheidbar?

Kopfsteinpflaster bebt.
Bebende Berührungen
fließen zeitlos
regungslos
bewegungslos
nichts bleibt
das Auge sieht
nur Kopfsteinpflaster
unter
kopflosen Schritten.
© Saskia Kalis

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