Archive | Dezember, 2010

14. Dezember: Santa Burglar

14 Dez

Weihnachtszeit in der Stadt  – Plätzchen, Strickpullies, Glühwein, Schneemassen, Lichterketten, Thermoskannen … aber vor allem: Weihnachtsdeko. Und was bitte wäre eine Weihnachtsdeko, fände man im Viertel nicht mindestens einen davon: ‘Santa Burglar’! Oder ‘Hang Santa’, wie man’s nimmt. Wer von uns ist noch nicht halb zu Tode erschrocken, wenn er, nichts Böses ahnend des Weges schlenderte und plötzlich baumelte sie da, diese schlaffe hässliche Figur im roten Plastikmantel, die aussieht wie in etwa zehnmal gestorben, vergraben und wieder ausgebuddelt. Doch Santa Burglar hat eine Botschaft für uns …
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13. Dezember: Santa Lucia

13 Dez

Ja, wir sind ein bißchen verspätet heut. Wurde etwas spät gestern. Aber eine sehr hübsche Lesung war das, fanden wir. In den nächsten Tagen wird es hier vielleicht auch Beweismaterial von selbiger geben.

In Nadaville wird heute, ebenso wie in Schweden und Italien und noch ein paar Ländern, Santa Lucia gefeiert. Wir setzen uns einen Adventskranz auf den Kopf, singen schief, backen Plätzchen und und zünden die dann an. Oder so ähnlich. Für alle, bei denen die Santa Lucia heute nicht vorbeigeschaut hat, gibt es einen kleinen Trost: Die Lichterheilige zum Selberbasteln.
Übrigens: Heute Abend gibt es schon wieder eine Lesung. Leider nicht unsere, hmm. Aber die Jungs sind zweifelsohne auch gut. Finn-Ole Heinrich (was für ein schöner Name!) und Spaceman Spiff um 20.00 Uhr im Café Gap bei speak&spin.

12. Dezember: Die heil’gen Drei Könige …

12 Dez

… aus dem Morgenland,

sie frugen in jedem Städtchen:
“Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?”

Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter,
sie folgten einem goldenen Stern,
der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern bleibt stehn über Josefs Haus,
da sind sie hineingegangen;
das Öchslein brüllt, das Kindlein schrie,
die heil’gen Drei Könige sangen.
(Heinrich Heine)

Wir sind zwar nicht die drei Könige, und zu Josefs Haus geht’s ebenfalls nicht –
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11. Dezember: Top Ten Slogans der Damenhygiene

11 Dez

Heute geht es in Nadaville wieder ganz besonders intellektuell zu: Wir unternehmen eine kleine kulturhistorische Reise durch die Geschichte der Tampons und Binden. Unter allen Produkten, die die Werbebranche so verscherbelt, haben es die kleinen Viskoseutensilien wohl am schwersten. Sie sind nicht sexy, weder sauber noch rein und sie helfen auch nicht, die miese Laune, das Tauziehen im Bauch und die unreine Haut zu vergessen. Aber, ein paar mutige Peggy Olsons geben sich jeden Tag auf’s neue Mühe, sich schöne Slogans für Tampons und Binden auszudenken und so widmet ihnen Nadaville heute diesen Eintrag. Ein Hoch auf die Werbetexter, ein Hoch auf Menstruationswaffen. Es folgen die schönsten Slogans der letzten 20 Jahre. (Lassen sich übrigens auch prima als Komplimente verwenden. “Ach Schatz, du bist wirklich jeden Tag in Bestform!”)
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10. Dezember: Weltliteratur mit den Muppets

10 Dez

Es gibt da diesen Film, den sich 50 Prozent von Nadaville jedes Jahr anschauen. Nein, nicht den kleinen Lord. Auch nicht “Das letzte Einhorn” – wäre auch unpassend, wie uns der liebe Lars Fischer mitteilte, hat’s in Nadaville davon ja noch genug. Nein, die Muppet’s Weihnachtsgeschichte ist Pflichtprogramm bi uns to hus. Also, die von Charles Dickens, nur eben von den Muppets. Sie verstehen schon. Scrooge ist ein bitterböser Michael Caine, den – Zitat – sogar das Gemüse nicht mag. Charles Dickens wird gespielt von Gonzo. Hätte Klaus Maria Brandauer nicht besser hingekriegt.

Nun würden wir Ihnen ja liebend gerne einen Ausschnitt des Films hier präsentieren. Geht aber nicht. Weil, das olle Video lässt sich nicht einbinden. Darum können wir heute nur mit einem kleinen Verweis Vorlieb nehmen – den ganzen schönen Muppet-Film kann man sich auf folgenden Seiten in acht Häppchen angucken. Viel Spaß damit.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Teil 7

Teil 8

9. Dezember: Nicht immer, aber phasenweise öfter.

9 Dez

Heute mal eine kleine Erinnerung: Am Sonntag gibt es eine Lesung! Im Gasteig. Auf der Terrasse oder drinnen, je nach Wetterlage. Man wird uns finden. Versprochen. Und es wird ganz bezaubernd. Ebenfalls versprochen. Mit Keksen und Glühwein und der altbewährten “Blamage à trois” Baumer/Riccò/Schuster. Alle verlesenen Geschichten sind ehrlich wahr und haargenau so passiert. Falls das nicht gefällt, kann das liebe Publikum sich unsere Ergüsse immer noch schöntrinken. Das hat im Dezember nämlich Tradition, wie folgende kleine Statisik des Tages zeigt:

8. Dezember: Verwechslung

8 Dez

“Also … irgendwas ist da schief gelaufen”

7. Dezember: Hilfe für Florian

7 Dez

Nadaville sind selten auf Charity-Events anzutreffen, dafür engagieren wir uns aber ehrenamtlich im Verein “Mitschminke” für unseren Patensohn Florian Stöhr. Der kleine Florian war schon vor ein paar Monaten Thema. Er ist Berufssohn und Erbe eines Millionenvermögens, verbringt seine Freizeit gerne mit Botoxen, Champagner trinken und Geltungsbedürftigkeit ausleben. Putziges Kerlchen. Hier nochmal ein Rückblick auf seine glücklichen Tage.
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6. Dezember – Niko vs. Santa

6 Dez


Ein ewiger Kampf zum sechsten Dezember. Wer wird in den Stiefel gesteckt: Der vom Aussterben bedrohte Nikolas, an dessen Herkunft und Geschichte sich immer weniger  Leute erinnern oder der Weihnachtsmann-Abklatsch, dessen glöckchenschwingende Armeen die Supermarkt-Regale füllen?

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5. Dezember: Noch’n Gedicht.

5 Dez

Nadaville sind sich nicht sicher, ob sie eigentlich vom Storch gebracht wurden oder doch uneheliche Enkel Heinz Erhardts sind. Beides ist gut möglich. So oder so finden wir Heinz Erhardt ziemlich toll. Lieblingsgedichte: “Warum die Zitronen sauer wurden”, “Der König Erl” ach und … noch’n Gedicht. Oder ganz viele (Katrin) und “Der Muselmann” (Jessica). Und darum gibt es heute ein Gedicht vom großen Opa, ein weihnachtliches. Viel Spaß damit.
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