21. Dezember: In der Weihnachtsbäckerei oder …

21 Dez

… wir backen Vanilleschniedel.

Fehlen euch noch Weihnachtsplätzchen? Dann haben wir heute ein ganz tolles Rezept für euch, hip und jugendlich, einfach in der Ausführung und mit Sicherheit ein Hingucker auf dem Plätzchenteller. Vor allem aber auch selbst getestet: Vanilleschniedel.

Vor ein paar Jahren ging ich (Katrin) zu einem gemütlichen vorweihnachtlichen Plätzchenbacken unter Freunden Unser Motto: Je süßer, zuckriger und … simpler herzustellen desto besser. Deshalb sollten es Vanillekipferl werden – wurden es allerdings nicht. Oder nur teilweise, wie man oben sieht. Wie aber kamen wir dazu, solch eine possierliche und extravagante Variante zu erfinden?
Zunächst hielten wir uns brav an unser Grundrezept:

400 g Mehl
300 g Butter oder Margarine
150 g Zucker
200 g Nüsse, gerieben
2 Ei(er)
1 Pkt. Vanillezucker
Puderzucker und Vanillezucker zum Wälzen

Dann jedoch fiel uns eine offen herumstehende Kakaopackung ins Auge. “Ay, wie mag das wohl schmecken?” fragten wir uns und schütteten munter was davon in den Teig. Er bekam dann eine hübsche Hautfarbe und sah wirklich sehr appetitlich aus. Eine Freude war das zum Kneten … und es weckte vor allem Bilder vor dem inneren Auge, Assoziationen, denen man sich nicht erwehren konnte. Da formte sich wie von selbst ein Bällchen anstelle eines Hörnchens, dann noch eins und ein Stöckchen dazu mit einem Teigmützchen drauf …

Ein Augenschmaus auch im Ofen! Das Wasser lief uns nur so im Munde zusammen, als wir sie so liegen sehen, die Schniedel und vor sich hinschwitzen, während wir “iiiiiihh, wäääääh” schreiend in der Küche herumliefen um unserer Freude Ausdruck zu verleihen. Wir könnten es kaum mehr erwarten, den ersten Bissen zu nehmen, unsere Zähne zu vegraben in … hrm …

(Schniedelfotos: Daisy Degge.)

Aber lecker waren sie, ehrlich! Um nicht zu sagen, ganz delikat! und wie die Mutti sich erst freute, als ich ihren Plätzchenteller an Heiligabend damit bereicherte! So sehr, dass sie die Schniedel ganz schnell wieder herunternahm und sagte: “Also sowas kann man doch nicht essen!” Damit meinte sie sicher nur, dass sie sie ganz in Ruhe allein essen wollte, damit sie mein Meisterwerk nicht teilen musste. Nur gut, dass wir doch noch ein paar Kipferl geformt hatten, für den Notfall.

So, nun hoffen wir, dass euch dieses feine Rezept den Anstoß gibt, auch in euch den Weihnachtsbäcker zu entdecken und die Welt ein bisschen schöner zu machen!

Comments are closed.