Impressionen aus Nadaville

13 Sep

Als Nadaville dereinst in Puerto Giesing gastierte, nahmen wir drei noch zwei Heinzelmännchen mit, die filmten und schicke Fotos machten. (Danke, liebe Heinzelmännchen.) Ob das Video selbst in geschnittener Form jemals das Internet betreten sollte, ist zweifelhaft. Aber die Fotos sind toll. Da, schau her.

Viel Vino, wenig Veritas.

Es sollte uns nachdenklich stimmen, dass es scheinbar kein Paper zur Studie mit den uringetränkten Erdnüssen gibt. Aber wenn an diesem Mythos etwas wahres ist, glaubt Frau Dr. Nadaville fest daran, dass Schorschens Kneipe in puncto “nichtgewaschene Hände” unübertroffen ist.

Fräulein Baumer hat trotz des vielen Weins ziemlich viel und auch fast fehlerfrei gespielt, das muss ja auch mal anerkannt werden.

Ein schlecht recycletes Bierglas als zentrales Motiv der Monika Schuster. Eine Geschichte so erschütternd wie das Leben selbst.

“Den Blick auf die Schuhe gerichtet und die Hand nach dem Autoschlüssel fischend, traf Martina Wagner der Mazda sehr unerwartet, mit dem ein angetrunkener Kneipengast sie unbeabsichtigt gegen die Fassade eines Mehrfamilienhauses aus den späten Sechzigern sandwichte.”

Eine Virtuosin am ChickenEgg und begnadete Schriftstellerin: Saskia Kalis

Herr Verdi wand sich Höllenqualen leidend in seinem Grab während der wahrscheinlich miesesten Darbietung seines Nabuccoschen Gefangenenchors auf Mund- und Zieharmonika.

Jetzt singen sie auch noch. Ohgottohgott.

So hat’s ausgesehen, in Puerto Giesing. Danke an die vielen Besucher, mit denen wir Debütantinnen ja niemals gerechnet hatten. Danke und bis bald.

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